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Komplettlösung für Automotive-Stecker: ENGEL viper 6 feiert auf der Fakuma 2026 Premiere
Mit der WINTEC e-win trifft Großserie auf maximale Verfügbarkeit
Hochvolumenproduktion neu gedacht: Mit der elektrischen WINTEC e-win 1800 und dem neuen viper 6 zeigt ENGEL, wie sich Standardbauteile wie Automotive-Stecker wirtschaftlich und stabil in Serie fertigen lassen. Im Zentrum steht eine komplette, aufeinander abgestimmte Fertigungszelle – vom Spritzgießen bis zur Automation. Die WINTEC Baureihe ist in der Praxis erprobt: Bereits Hunderte Maschinen sind bei Kunden im Einsatz und haben sich im Produktionsalltag bewährt. Damit adressiert ENGEL genau die Anforderungen von Herstellern, die unter hohem Kostendruck konkurrenzfähig produzieren müssen.
Hersteller, die technisch einfache Standardbauteile in hohen Stückzahlen fertigen – etwa Stecker, Kabelbinder oder Dübel – stehen unter enormem Kostendruck: Die Margen sind gering, Preiserhöhungen kaum durchsetzbar, und der Wettbewerb mit Anbietern an kostengünstigeren Fertigungsstandorten ist hart. Wer hier bestehen will, braucht eine Fertigungslösung, die genau auf diese Anforderungen zugeschnitten ist. Auf der Fakuma 2026 zeigt ENGEL mit einer WINTEC e-win 1800, wie sich das in der Praxis umsetzen lässt – mit drei entscheidenden Vorteilen für Betreiber:
Geringe Investitionskosten: Die Maschine ist exakt auf die Anwendung dimensioniert – das senkt Anschaffungskosten und Betriebsaufwand.
Hohe Verfügbarkeit: Digitale Assistenzsysteme stabilisieren den Prozess auch bei schwankenden Umgebungsbedingungen.
CE-konforme Zelle aus einer Hand: Maschine, Roboter, Schutzumwehrung und Förderband verlassen das Werk serienmäßig als geprüfte, CE-konforme Einheit – eine separate Konformitätsbewertung der Gesamtzelle durch den Betreiber entfällt.
128 Kavitäten, 8 Sekunden Zykluszeit: 57.600 Bauteile pro Stunde
Für die Anwendung setzt ENGEL auf die vollelektrische WINTEC Maschine e-win 1800 mit 1.800 kN Schließkraft und Spritzeinheit 640 – exakt die Größen- und Ausstattungsklasse, die für technisch einfache Standardbauteile benötigt wird. Wie leistungsfähig die Zelle in der Praxis ist, zeigt ein Blick auf die Produktionszahlen des Exponats: Das eingesetzte Werkzeug verfügt über 128 Kavitäten bei einer Zykluszeit von 8 Sekunden. Daraus ergibt sich eine Ausbringung von 57.600 Bauteilen pro Stunde – ein konkreter Wert für die Hochvolumenproduktion, die im Zentrum der Anwendung steht.
Stabiler Prozess dank digitaler Assistenzsysteme
Gerade bei margenschwachen Standardbauteilen zählt jede Minute Stillstand. Die Fertigungszelle ist auf hohe Anlagenverfügbarkeit ausgelegt. iQ weight control plus kompensiert Prozessschwankungen automatisch und reagiert auch auf den Ausfall einzelner Kavitäten. So unterstützt das Assistenzsystem eine gleichbleibende Bauteilqualität, auch wenn sich die Produktionsbedingungen verändern. Kommt es dennoch zu einer Störung, profitieren Kunden vom globalen ENGEL Servicenetzwerk und von schneller Unterstützung vor Ort. Das reduziert Stillstandszeiten und stärkt die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber kostengünstigeren Fertigungsstandorten.
Premiere: Neue viper Generation im Praxiseinsatz
Erstmals auf der Fakuma zu sehen ist der neue viper 6, der in der Anwendung den Anguss entnimmt. Die neue Generation des kleinsten Roboters der viper Reihe bietet überarbeitete Achsprofile sowie flexibel wählbare Hübe und lässt sich damit in unterschiedlich dimensionierte Zellen integrieren. Die fertigen Bauteile selbst fallen frei auf ein Förderband und werden seitlich in einen Sammelbehälter abtransportiert – ein einfacher, robuster und damit besonders ausfallsicherer Prozess, wie er für hochvolumige Standardanwendungen typisch ist.
Gut vernetzt: starke Partner für den Steckverbinder
Gefertigt wird ein reales, in der Praxis produziertes Serienbauteil aus der Automobilindustrie – eine etwa 10 × 6 mm große Steckerkomponente. Für das passende Werkzeug sorgt die CWB Technology Germany GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main, ein auf Steckverbinder für die Automobilelektronik und -elektrik spezialisiertes Unternehmen mit Wurzeln in China. Bei Materialförderung und -trocknung setzt die Zelle auf Komponenten der italienischen Piovan Group, einem Spezialisten für Automatisierungslösungen in der Kunststoffverarbeitung. Die Temperiergeräte der Lösung stammen von ENGEL selbst.
Blick in die WINTEC e-win 1800: Die etwa 10 × 6 mm große Steckerkomponente ist ein reales Serienbauteil aus der Automobilindustrie.
Hochvolumenproduktion neu gedacht: Die Komplettlösung aus WINTEC e-win 1800 und neuem ENGEL viper 6 vereint Spritzgießmaschine und Automation in einer aufeinander abgestimmten Fertigungszelle.
Das Werkzeug ermöglicht die gleichzeitige Fertigung von 128 Steckerkomponenten – bei einer Zykluszeit von 8 Sekunden entstehen so 57.600 Bauteile pro Stunde.
Drei Ansichten eines Serienbauteils für die Automobilindustrie: Die etwa 10 × 6 mm große Steckerkomponente wird auf der WINTEC e-win 1800 gefertigt.