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Mehr Marge pro Becher: Die optimierte e-motion in der Dünnwandverpackung
Vollelektrisch im Food-Packaging? Auf der Fakuma 2026 zeigt ENGEL an einem Joghurtbecher, warum die Antwort ja lautet.
Bei Milliarden produzierten Bechern pro Jahr wirkt sich jede Zehntelsekunde Zykluszeit auf die Marge aus. Die neue Generation der e-motion 380 ist konsequent auf diese Anforderungen der Großserie ausgelegt: Mit einer Trockenlaufzeit von bis zu 1,2 Sekunden schafft sie die Voraussetzung für kurze Zyklen, einen hohen Ausstoß und niedrigere Stückkosten.
Dünnwandverpackungen in hohen Stückzahlen waren bislang meist eine Domäne hybrider und hydraulischer Hochleistungsmaschinen. Auf der Fakuma 2026 zeigt ENGEL, dass vollelektrische Technik nicht nur beim Tempo mithält, sondern auch in puncto Energieeffizienz einen entscheidenden Vorteil bietet: Bei der Produktion eines Joghurtbechers demonstriert die e-motion live, dass vollelektrische Maschinen im Vergleich zu hybriden oder hydraulischen Lösungen in der Regel rund 30 Prozent weniger Energie benötigen. In der Großserie senkt das die Stückkosten deutlich und wirkt sich unmittelbar positiv auf das Betriebsergebnis aus.
Der Kundennutzen: Mehr Ausstoß, hohe Verfügbarkeit
Kurze Trockenlaufzeiten ermöglichen mehr Produktionszyklen und damit einen höheren Ausstoß. Zugleich ist die e-motion für einen zuverlässigen 24/7-Betrieb in der Verpackungsindustrie konzipiert. Denn bei hohen Stückzahlen zählt neben der Energieeffizienz vor allem eine stabile Produktion ohne ungeplante Unterbrechungen. Die Leistungsfähigkeit vollelektrischer Technologie im Dünnwandbereich hat ENGEL bereits auf der vergangenen K mit einer PET-Dünnwandanwendung im Prägeverfahren demonstriert.
Vollelektrisch als Gamechanger: die e-motion Serie 2026
Mit der weiterentwickelten Baureihe geht ENGEL nun in den klassischen Polypropylen-Dünnwandbereich – also in Dairy Products und andere Food-Packaging-Anwendungen. Die e-motion 380 feiert auf der Fakuma ihre Premiere als erste Maschine der neuen Generation und besticht vor allem durch eine gesamtheitliche Weiterentwicklung der Schließ- und Spritzseite. Damit avanciert sie zur leistungsstärksten vollelektrischen Maschine im ENGEL-Portfolio. Künftig wird die gesamte e-motion Serie mit dieser Schließeinheit ausgestattet und auf dieses neue Performance-Level gehoben.
„Wir zeigen, dass vollelektrische Technologie auch im klassischen Dünnwand-Food-Packaging-Bereich einsetzbar ist und dort Effizienzpotenzial für unsere Kunden bietet“, erklärt Christoph Lhota, Vice President Medical und Packaging bei ENGEL. „Die neue Spritzeinheit mit einem Schneckendurchmesser von 70 mm erreicht Spritzgeschwindigkeiten bis zu 500 mm pro Sekunde – ein Performance-Niveau auf realem Produktionslevel, das bislang überwiegend Hybrid- oder Hydraulikmaschinen erreichten.“
0,28 mm Wandstärke: die Anwendung im Detail
Live auf der Messe produziert die e-motion einen Joghurtbecher mit In-Mould-Labeling (IML) in einem 6-Kavitäten-Werkzeug. Mit einer Wandstärke von nur 0,28 mm und einem Fließweg-Wandstärken-Verhältnis von 370 stellt die Anwendung hohe Anforderungen an den gesamten Spritzgießprozess – hier spielt die Spritzeinheit ihre Stärken aus. Der fertige Becher wiegt lediglich 6,33 Gramm.
Beim Öffnen des Werkzeugs entnimmt ein Side-Entry-Roboter beidseitig die fertigen Teile und legt neue Label für den nächsten Zyklus ein – ein Vorgang, der hohe Beschleunigungs- und Bremswerte erfordert.
Performance braucht Partner
Möglich ist das nur als Teamleistung: durch ein eingespieltes Netzwerk spezialisierter Partner entlang der gesamten Prozesskette. Die IML-Automatisierung stammt von Campetella, das Werkzeug von Bazigos, die Label liefert MCC Verstraete, das Material kommt von Borouge International (vormals Borealis) und die Materialführung von Piovan. ENGEL bringt all diese Komponenten zusammen und übergibt die komplette Fertigungszelle inklusive Automatisierung auf Kundenwunsch im eigenen Werk – ganz nach dem Prinzip „alles aus einer Hand“.
„Uns ist die enge Partnerschaft mit spezialisierten Anbietern in der gesamten Prozesskette sehr wichtig – nur im Zusammenspiel aller Komponenten entsteht diese Performance“, bringt es Christoph Lhota auf den Punkt.
Vollelektrisch als Gamechanger im Food-Packaging: Die e-motion produziert Joghurtbecher mit 0,28 mm Wandstärke, einem Fließweg-Wandstärken-Verhältnis von 370 und bis zu 1,2 Sekunden Trockenlaufzeit – bei in der Regel rund 30 Prozent weniger Energiebedarf als hybride oder hydraulische Maschinen.
Premiere auf der Fakuma 2026: Die e-motion 380 ist die erste Maschine der neuen Generation und erreicht mit ihrer neuen Spritzeinheit Spritzgeschwindigkeiten bis zu 500 mm pro Sekunde.
Leichtgewicht für die Großserie: Der auf der e-motion 380 produzierte IML-Joghurtbecher wiegt bei einer Wandstärke von nur 0,28 mm lediglich 6,33 Gramm.
„Die weiterentwickelte e-motion bringt vollelektrische Technologie auf das Performance-Niveau des klassischen Dünnwand-Food-Packagings“, sagt Christoph Lhota, Vice President Medical und Packaging bei ENGEL.