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Gleiche Zelle, neue Dimension: Mit inject AI wird auf der Fakuma 2026 aus der Frage eine Antwort – und aus der Antwort eine Handlung
Frag doch deine Maschine!
Im Produktionsalltag zählt die richtige Entscheidung im richtigen Moment – Maschinenstillstände kann sich niemand leisten. Der ENGEL Virtual Assistant (EVA) versteht frei formulierte Fragen, ordnet sie in den Maschinenkontext ein, ruft relevantes Wissen ab und zeigt den nächsten Schritt. Und damit nicht genug: EVA kann freigegebene Änderungen nach Bestätigung durch den Anwender kontrolliert an die Maschinensteuerung übergeben – ein Schritt vom reinen Antwortgeber zum handlungsfähigen Assistenten, der sich von klassischen Chatbot-Lösungen klar unterscheidet.
Schon mal gesehen? Die autonome Spritzgießzelle von ENGEL auf der Fakuma 2026 sieht aus wie im Vorjahr. Doch der Wert für den Kunden wächst, Schritt für Schritt. Das Fachpublikum kann in diesem Jahr live erleben, dass die Maschine nicht nur antwortet, sondern auch handelt. Privat fragt inzwischen fast jeder die KI – per Text oder Sprache. Jetzt hält dieser Dialog auch in der Produktion Einzug. Das Bedienpersonal beschreibt sein Problem, und EVA führt die freigegebene Aktion nach Bestätigung gleich selbst aus. So übersetzt ENGEL künstliche Intelligenz in messbare Produktionsleistung.
Vom Bedienpanel zum Gespräch: Wie inject AI die Mensch-Maschine-Kommunikation verändert
Künstliche Intelligenz wird zum Werkzeug, das im Produktionsalltag konkret hilft: am Bauteil, im Prozess, an der Maschine, im Servicefall und in der täglichen Entscheidungsfindung. Jede Produktion ist dabei anders – von der Maschine und dem Werkzeug bis zu Material, Auftrag und Qualitätsanforderungen. EVA berücksichtigt diesen individuellen Kontext und folgt einem einfachen Prinzip:
Verstehen: Das Bedienpersonal stellt seine Frage in eigenen Worten – per Text oder Sprache. EVA ordnet sie in den Maschinen- und Auftragskontext ein.
Interpretieren: Die Daten werden mit ENGEL Maschinen-, Prozess- und Servicewissen verknüpft.
Erklären & empfehlen: Zusammenhänge werden verständlich gemacht und der nächste sinnvolle Schritt wird vorgeschlagen.
Kontrolliert handeln: EVA bereitet freigegebene Änderungen vor und übergibt sie nach Bestätigung durch den Anwender an die Maschinensteuerung.
ENGEL AI Interface: Basis für Neu- und Bestandsmaschinen
Die technologische Basis für die neuen Funktionalitäten ist das ENGEL AI Interface. Es macht den Maschinenkontext kontrolliert für freigegebene ENGEL Use Cases nutzbar und setzt dabei unter anderem auf das Model Context Protocol (MCP), das Maschineninformationen strukturiert und kontextbezogen für AI-Anwendungen bereitstellt. Es steht für jede neue ENGEL und WINTEC Spritzgießzelle zur Verfügung – bei Neumaschinen optional wählbar, bei Bestandsmaschinen mit CC300- oder C3-Steuerung als Nachrüstung. Damit wird der virtuelle Assistent zu einem planbaren Ausstattungsschritt für die persönliche Produktion.
Da geht noch mehr: Das AI-Ökosystem nimmt Fahrt auf
Die auf der Fakuma 2026 gezeigte Zelle markiert den Startpunkt eines wachsenden AI-Ökosystems für Spritzgießer: automatisiert, selbstregelnd und künftig auch Lights-out-fähig. Dafür verbindet ENGEL Maschinen und digitale Lösungen über EVA und das ENGEL AI Interface zu einem Ganzen und macht KI so künftig noch stärker im realen Produktionsalltag nutzbar. Gemeinsam mit Kunden und ausgewählten Partnern entstehen dabei neue Use Cases, die Schritt für Schritt validiert und in reale Produktionsumgebungen gebracht werden.
Zitate
Johannes Kilian, Leitung Globale Prozess- und Anwendungstechnik, ENGEL:
„In der Produktion wird der Fachkräftemangel besonders dann spürbar, wenn eine Störung auftritt und der passende Experte gerade nicht verfügbar ist. Gleichzeitig ist wertvolles Wissen oft auf wenige Personen verteilt und nicht immer in der benötigten Sprache verfügbar. EVA bringt ENGEL Know-how direkt zu den Menschen im Produktionsalltag – rund um die Uhr, verständlich und passend zur aktuellen Situation. So lassen sich Probleme schneller lösen, Prozesse gezielter optimieren und die Produktion zuverlässig am Laufen halten.”
Gerhard Dimmler, CTO der ENGEL Gruppe:
„Wir sehen, dass KI die Art und Weise verändert, wie Menschen arbeiten und auf Wissen zugreifen. Fragen stellen und sofort verständliche, kontextbezogene Antworten erhalten – das wird immer mehr zum Standard. Mit inject AI übersetzen wir diese Entwicklung in die Spritzgießproduktion. Unser Ziel ist es, Anwenderinnen und Anwendern ein Werkzeug an die Hand zu geben, mit dem sie im Produktionsalltag effizienter arbeiten können – von einfachen Wissensabfragen über die Unterstützung bei Störungen bis hin zur Optimierung der Maschine."
Neugierig geworden? Am ENGEL Stand auf der Fakuma 2026 kann jeder selbst mit der Maschine sprechen und inject AI hautnah erleben.
EVA versteht frei formulierte Fragen, erkennt Abweichungen im Prozess und schlägt konkrete Lösungen vor – ein Assistent, der über klassische Chatbot-Antworten hinausgeht.
inject AI macht die ENGEL Spritzgießzelle gesprächsfähig: Aus Fragen werden Antworten – und aus Antworten Handlungen.