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ENGEL Hannover nach Umbau neu eröffnet

Gemeinsam mit über 200 Gästen hat ENGEL in Hannover am 9. und 10. Mai seine deutlich erweiterte und modernisierte Niederlassung eröffnet. Rund 5 Mio. Euro investierte der österreichische Weltmarktführer für Spritzgießmaschinen und integrierte Spritzgießsystemlösungen in den Standort und rüstet sich damit für weiteres Wachstum im deutschen Markt sowie die zukünftigen Anforderungen seiner Kunden.

Bis in den März 2017 hinein wurde zwölf Monate lang gebaut. Das gesamte Team von ENGEL Hannover war für diese Zeit in ein benachbartes, freistehendes Industriegebäude umgezogen, denn die Umbaumaßnahmen waren tiefgreifend. Im Ergebnis ist die Nutzfläche verdoppelt worden. Insgesamt stehen jetzt für den Bürotrakt, das Schulungszentrum und das Technikum 2.400 Quadratmeter zur Verfügung. Über die gesamte Fläche wurde zweigeschossig gebaut, auch der Veranstaltungs- und Seminarbereich erstreckt sich jetzt über zwei Etagen. „Für den Betrieb wurde alles pünktlich fertiggestellt“, freut sich Christopher Vitz, Geschäftsführer der ENGEL Deutschland GmbH am Standort Hannover, über das neue Gebäude und vor allem die neuen Möglichkeiten. Gegründet im Jahr 2000, war die nördlichste der vier deutschen Niederlassungen in den letzten Jahren viel zu klein geworden. „Deutschland hat sich in den letzten Jahren extrem positiv entwickelt“, so Vitz. „Mit dem Ausbau tragen wir diesem Wachstum Rechnung und können uns darüber hinaus noch besser auf die aktuellen und zukünftigen Anforderungen unserer Kunden einstellen.“

Zum starken Wachstum in Deutschland trägt seit einigen Jahren auch das zunehmende Cross-Border-Geschäft bei. Cross-Border-Geschäft bedeutet, dass in Deutschland ansässige international tätige Unternehmen die Kaufentscheidung in Deutschland treffen und dort auch die Maschinen und Fertigungszellen projektieren, diese dann aber in einem anderen Land installieren und betreiben. „Technologisch gehören die deutschen Verarbeiter zu den besten der Welt“, sagt Vitz. „Wenn unsere Kunden in neue Absatzmärkte expandieren, wird zumindest zu Beginn sehr häufig in Deutschland projektiert, da das technologische Know-how in den Auslandsstandorten erst aufgebaut werden muss. Aufgrund seiner starken Präsenz in Deutschland und zudem global in den Absatzmärkten ist ENGEL hervorragend aufgestellt, seine Kunden international zu begleiten.“

 

Basis für weiteres Wachstum gelegt

Mit aktuell 80 Mitarbeitern ist ENGEL Hannover die weltweit zweitgrößte reine Vertriebs- und Serviceniederlassung von ENGEL AUSTRIA. „Unsere Pläne sehen ein weiteres, den Anforderungen unserer Kunden entsprechendes personelles Wachstum vor“, sagt Vitz. „Deutschland bzw. international tätige deutsche Unternehmen tragen einen wesentlichen Anteil zu unserem Gesamtumsatz bei“, betont Dr. Stefan Engleder, CEO der ENGEL Gruppe, während der Eröffnungsfeier. „Über alle Branchen konnten wir in den letzten Jahren unsere starke Position in Deutschland noch weiter ausbauen, und die aktuellen Trends in der Spritzgießindustrie bieten uns auch in diesem schon sehr weit entwickelten Markt noch Potenziale für die Zukunft.“

Zu den technologischen Wachstumstreibern in Deutschland zählen unter anderem der Composite-Leichtbau, die weiter zunehmende Prozessintegration und Industrie 4.0. Diese Trends tragen dazu bei, dass die Fertigungsprozesse komplexer werden, was eine immer intensivere Zusammenarbeit zwischen ENGEL und den Kunststoffverarbeitern erfordert. „Wir sind nicht nur Ausrüster, sondern werden zunehmend zum Partner für die kontinuierliche Prozessoptimierung über den gesamten Lebenszyklus der Spritzgießmaschinen und Fertigungszellen“, verdeutlicht Vitz. „Unser Ziel war es deshalb, den immer schnelleren aktuellen und zukünftigen Technologiewandel hier in der neuen Niederlassung noch besser vermitteln zu können.“ Hierfür wurden das Technikum und der Trainingsbereich vergrößert und inhaltlich neu ausgerichtet. Im Technikum wird ENGEL jetzt permanent neueste Maschinen, Roboter und Technologien präsentieren und für Kundenversuche zur Verfügung halten. Selbst Großmaschinen mit Schließkräften bis 7.000 kN finden Platz. „Besonders wichtig ist uns, dass das Technikum kein Ausstellungsraum ist, sondern dass wir hier ein interaktives Technologiezentrum schaffen“, sagt Vitz. „Wir laden unsere Kunden ein, innovative Entwicklungen hier live zu erleben und selbst auszuprobieren.“

 

inject 4.0 und Leichtbau zum Ausprobieren und Begreifen

Neben wechselnden Exponaten sind zwei Themen fester Bestandteil des neuen interaktiven Technologiezentrums: inject 4.0 und Leichtbau. Unter dem Begriff inject 4.0 bündelt ENGEL alle Aktivitäten, die mit Industrie 4.0 verbunden sind. „Der Begriff Industrie 4.0 wurde 2011 in Hannover geboren, und wir haben erst vor einigen Tagen anlässlich der Hannover-Messe gesehen, mit welcher Geschwindigkeit die Digitalisierung und Vernetzung der Unternehmensbereiche voranschreiten“, so Vitz. ENGEL versteht sich als Partner, seine Kunden auf dem Weg zur smart factory zu unterstützen.

Für die Digitalisierung und Vernetzung von Spritzgießprozessen bietet ENGEL seinen Kunden bereits heute zahlreiche Softwareprodukte und Dienstleistungen an. Sehr gut etabliert haben sich zum Beispiel die intelligenten Assistenzsysteme iQ weight control und iQ clamp control, deren Wirkungsweise ENGEL seinen Gästen während der Eröffnung in Hannover mit Hilfe einer sich selbst optimierenden Spritzgießmaschine anschaulich demonstrierte. Alle Maschinen im Technikum sind zudem so intelligent miteinander vernetzt, dass sogar ein automatisches Lastmanagement zur Vermeidung teurer Energiespitzen möglich ist.

Im Leichtbau ist ENGEL bereits heute ein wichtiger Entwicklungspartner der großen Automobilbauer, die ihre Werke zum Teil in unmittelbarer Nähe zu Hannover haben. So hat ENGEL zum Beispiel die Open Hybrid LabFactory, den Leichtbau-Campus der TU Braunschweig, der unter anderem von Volkswagen initiiert wurde, mit einer v-duo Maschine für die Leichtbauforschung ausgerüstet. Projektleiter und Spezialisten für Leichtbautechnik haben ihren Arbeitsplatz bei ENGEL in Hannover und sind damit für Kundenprojekte lokal verfügbar.

 

Seminarangebot noch zielgruppenspezifischer ausgerichtet

Beeindruckt sind die ersten Besucher in der neuen Niederlassung auch vom neuen Schulungszentrum, das mit einer hochmodernen Infrastruktur aufwartet. Mittels Videokonferenz können Experten aus allen Regionen der Erde live zugeschaltet werden. Maschinenbedienungs- und Prozessoptimierungskurse gehören ebenso wie Workshops und Seminare zu aktuellen Themen zum regelmäßigen Angebot. Neu ist, dass ENGEL Hannover bestimmte Angebote noch zielgruppenspezifischer ausrichtet. „Die Teilnehmerstruktur wird immer heterogener“, beobachtet Vitz. „Wir haben es einerseits mit sehr erfahrenen Experten zu tun, die sich auf dem Laufenden halten wollen, und andererseits kommen immer mehr Quereinsteiger in die Kunststoffindustrie, denen wir Technologiewissen vermitteln. Diese ganz unterschiedlichen Personengruppen wollen wir mit jeweils maßgeschneiderten Angeboten abholen. Genau darauf haben wir uns eingestellt.“

 

Innovationskraft und gelebte Kundennähe

Dass viele Besucher in die ENGEL Niederlassungen kommen, ist Teil der gelebten Kundenähe. Dank der sehr offenen Architektur mit großflächigen Glasfronten sind die grünen ENGEL Maschinen im Technikum schon von der Straße aus zu sehen. „Unser Anspruch an Qualität, Innovationskraft und Offenheit spiegelt sich in der Architektur unserer Gebäude wider. Auch das ist ein Ziel, wenn ENGEL in seine Standorte investiert“, betont Stefan Engleder. „Die Kundennähe ist unser wichtigster Wert – das wollen wir auch über die Architektur transportieren. Unsere Gebäude wirken einladend, und es ist uns wichtig, dass sich sowohl unserer Mitarbeiter als auch unsere Kunden darin wohlfühlen.“

Parallel zum Ausbau in Hannover laufen weltweit weitere große Bauprojekte, unter anderem am Stammsitz in Schwertberg sowie in den beiden Großmaschinenwerken in St. Valentin (Österreich) und Shanghai (China).

Seit der Firmengründung 1945 ist ENGEL zu 100 Prozent in Familienbesitz und unabhängig von externen Investoren. Ende März schloss die Unternehmensgruppe das Geschäftsjahr 2016/17 im dritten Jahr in Folge mit einem Umsatzrekord ab. Die weltweit 5.900 Mitarbeiter erwirtschafteten einen Umsatz von 1,36 Mrd. Euro.

Rund 5 Mio. Euro investierte ENGEL am Standort Hannover und rüstet sich damit für weiteres Wachstum im deutschen Markt sowie die zukünftigen Anforderungen seiner Kunden.

Das Technikum wurde vergrößert und inhaltlich neu ausgerichtet. Im interaktiven Technologiezentrum können die Kunden von ENGEL innovative Entwicklungen live erleben und selbst ausprobieren.

„ENGEL hat sich in Deutschland sehr stark entwickelt. Mit dem Ausbau tragen wir diesem Wachstum Rechnung“, sagt Christopher Vitz, Geschäftsführer von ENGEL Deutschland am Standort Hannover.

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