Um Innovationen vorantreiben zu können, muss man die Trends der Zukunft kennen. Diese Möglichkeit bot ENGEL seinen Kunden aus dem Automotive-Bereich im Rahmen von trend.scaut – The automotive conference am 26. Mai 2009 in St. Valentin. Hochkarätige Experten von OEMs und Zulieferern diskutierten dabei die zukünftige Rolle von Kunststoff in der Automobilindustrie. Mehr als 320 Gäste aus nahezu allen namhaften Unternehmen der Branche nutzten die Gelegenheit, über die neuesten Trends zu diskutieren.
Gerade in Zeiten des Umbruchs ist es hilfreich, das Fernlicht einzuschalten und nach vorne zu blicken. Die Karten werden neu gemischt sein und die Branche wird sich neu aufgestellt präsentieren. Welche OEMs und Zulieferer werden zu den Gewinnern zählen, und welche zu den Verlierern? Und wo zeichnen sich bereits jetzt technologische Zukunftsfelder ab, die es zu besetzen gilt? Antworten auf diese brisanten Fragen gab der Eröffnungsredner von trend.scaut Helmut Becker, ehemaliger Chefvolkswirt von BMW und jetziger Leiter des Instituts für Wirtschaftsanalyse und Kommunikation. Darauf folgten vier offene Diskussionsrunden zur Rolle von Kunststoff im Automobil von morgen.
Alle vier Runden kamen unabhängig voneinander überein, dass im Automobil der Zukunft Kunststoff eine entscheidende Rolle spielen wird, sei es im Leichtbau durch Kohlefasern bei Strukturbauteilen, sei es durch PP im Interior, sei es durch Kunststofflinsen für LED-Anwendungen oder Technische Kunststoffe in und um die Batterie des Elektroautos.
Darüber hinaus sprach Shrinivas Sharangpani, als Head of Learning Center zuständig für das systematische Erarbeiten und Umsetzen von Innovationen bei Tata Motors, über den „Indian Approach“ – Die Kunst des Minimalismus. Im Zentrum stand dabei die Entwicklung des „Billigautos“ Tata Nano.
„Alles in allem gab trend.scaut einen umfassenden Überblick über die Zukunft von Kunststoffbauteilen in Automobilen. Gerade der während der Diskussionsrunden erzielte Konsens zwischen OEM, Zulieferer und Rohstofferzeugern zeigte deutlich das sehr hohe Innovationspotenzial, aber auch dass wir einige Lösungen erst in zwei oder drei Automobilgenerationen sehen werden. Dennoch: gerade in dieser Zeit ist es wichtig, dass wir neben dem Lösen der oft existenziellen Probleme von heute auch an Morgen denken und uns darauf entsprechend vorbereiten. Ich denke, das ist uns mit dieser Veranstaltung ausgezeichnet gelungen und wir haben so eine optimale Informationsplattform für unsere Kunden geschaffen.“, so Dr. Peter Neumann.